Freitag, 26. September 2008

En voyageant les présjuges sont tués!- Reisen tötet Vorurteile!

Auf unserem wunderbaren Seminar in STRASBOURG, auf dem uns noch vieles mit auf unseren Weg gegeben wurde und wir Bekanntschaft mit den anderen europäischen Freiwilligen. Selbst wenn Deutschland so nah war fühlte man hier schon den Unterschied, die Häuser, die Mentalität und das Essen sind hier schon sehr französisch. Die Vielfalt der Kulturen, die Europa beherbergt wurden auf diesem Seminar deutlich so durften wir die kulinarischen Raffinessen der jeweiligen Länder erkunden, es galt u. a. Knäckebrot aus Schweden mit ein wenig Baumkuchen, Lebkuchen und Hochzeitswaffeln aus Deutschland, ungarischen Schnaps und Salami, französische Madeleines, italienischen Parmesan, salzige Lakritze aus Norwegen, leckere Schokolade aus Belgien und unzählige andere Köstlichkeiten zu vernaschen.
Vor lauter Offenheit vernaschten manche Freiwillige nicht nur die internationalen Speisen sondern probierten auch die Vorzüge anderer Freiwilligen aus.
Nach 5 Tagen des Kennenlernens, hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen von der multikulturellen, multilingualen und multinationalen Umgebung.

Ich machte dann am Montagmorgen den Anfang als erste Freiwillige machte ich mich auf den Weg in meine Einsatzstelle. Um 7:15 war es dann meine Aufgabe den richtigen Zug auf den riesigen Anzeigetafeln zu finden um zu wissen auf welchen Gleis er STRASBOURG verlassen wird. Meine erste Fahrt mit einem echten TGV, non Stop war ich dann auch schon in Paris.
Dann also der Teil der Reise vor dem ich mich am meisten fürchtete: der Wechsel vom Gare de l'EST zum Gare Montparnasse, Glücklicherweise fuhr die Metro direkt und ich musste nicht umsteigen, dafür erwarteten mich und mein Koffer (26+kg), mein Rucksack(31+kg) und meine anderen „Gebäckstügen“ am Gare de Montparnasse 10 Treppen die es zu erklimmen galt. Wie in jeder Großstadt waren auch die Pariser alle in Eile und kamen nicht auf die Idee mir zu helfen also war es an mir sie darum zu bitten- et voi-lá c'etait bien marché!
Allein zu reisen bedeutet vor allem die Zeit totzuschlagen. Zum Glück hatte ich eine Platzrervierung, denn der Zug war bis oben hin gefüllt. Um so überraschter war ich als ich im TGV nach Toulouse ein bekanntes Gesicht sah, eine belgische Freiwillige, sie hatte mich meinen 2h Aufenthalt in Paris überholt
Als ich dann in meinen letzten Zug nach Mazamet nahm, endete alles so wie es in Quedlinburg begann, ein Angestellter der Bahn befragt mich welchen Weg ich genommen habe und wie es um meine Zufriedenheit mit der Bahngesellschaft bestellt sei.

Über den herzlichen Empfang am Bahnhof dann in Mazamet freute ich mich riesig, endlich hatte ich es geschafft meine 12 h Reise von einem Ende Frankreichs zum anderen hinter mich zu bringen.
Florence wurde gesagt es sei nicht schwer mich auf dem Bahnhof zu finden, ich sei diejenige mit einem enormen Koffer und einem enormen Rucksack und sie hatten recht.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

angekommen